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Das Geheime Tagebuch König Ludwigs Ii. Von Bayern, 1869 1886 Siegfried Obermeier

Das Geheime Tagebuch König Ludwigs Ii. Von Bayern, 1869 1886

Siegfried Obermeier

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ISBN : 9783485005173
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 About the Book 

Wichser! Haben Sie sich schon gefragt, weshalb wir dieses Wort so abwertend gebrauchen? Ludwigs Tagebuch zeigt warum und wie recht wir damit haben... Der König hat bekanntlich nicht nur Bayerns Finanzen ruiniert, wie seine Feinde einst wissenMore Wichser! Haben Sie sich schon gefragt, weshalb wir dieses Wort so abwertend gebrauchen? Ludwigs Tagebuch zeigt warum und wie recht wir damit haben... Der König hat bekanntlich nicht nur Bayerns Finanzen ruiniert, wie seine Feinde einst wissen wollten, sondern wahrhaft Bleibendes geschaffen: Gelddruckmaschinen für die Tourismusbranche- Millionen Japaner und US-Amerikaner würden kaum durch den Freistaat reisen und ihr schönes Geld da lassen ohne Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee. All diese Herrlichkeiten entstanden einst aus Triebsublimierung, der Kraft des Nicht-Wichsens! Nichts gegen Selbstbefriedigung, sagt Woody Allen, es ist schließlich Sex mit einer Person, die ich sehr liebe! Soll er es so halten. Neuschwanstein in Manhattan wäre ein großes Unglück für Bayern. Wir dagegen halten es mit seiner Majestät. Das geheime Tagebuch ist weder besonders neu (Mitte der 80er-Jahre zuerst erschienen) noch besonders geheim. Dass der Kini schwul war und Schuldgefühle, aber nie etwas mit einem anderen Menschen hatte, wusste man. Die vielen Seiten teilen Seite um Seite rundheraus so gar nix mit! Die Goldschnittbände (Originale verschollen) dienten lediglich der Niederschrift von Schwüren. Er, Erdenmensch Ludwig, schwört seinem besseren Ich, dem allerheiligsten König von Gottes Gnaden, immer wieder neu (und in vielen Sprachen), es wenigstens die kommenden drei Monate nun aber wirklich zu lassen: Nie wieder die Hände da hinunter! Er muss es auch lange Zeit immer wieder geschafft haben. Monate, manchmal Jahre bleiben ohne Eintrag. Inzwischen wuchsen die Schlösser. Dann wieder ein paar Seiten pompöser Schwüre und schwups ging es weiter mit dem Bauen. Danke Ludwig! --Michael Winteroll