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Textgelehrte: Literaturwissenschaft und literarisches Wissen im Umkreis der Kritischen Theorie Nicolas Berg

Textgelehrte: Literaturwissenschaft und literarisches Wissen im Umkreis der Kritischen Theorie

Nicolas Berg

Published December 19th 2013
ISBN : 9781306209687
ebook
458 pages
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 About the Book 

Diese neue Einfuhrung in die Denk- und Wissensgeschichte der Kritischen Theorie hebt deren Orientierung an Literatur und literarischen Vorbildern sowie die Literarizitat ihrer eigenen Texte hervor. Sie enthalt 27 teils langere Essays, teilsMoreDiese neue Einfuhrung in die Denk- und Wissensgeschichte der Kritischen Theorie hebt deren Orientierung an Literatur und literarischen Vorbildern sowie die Literarizitat ihrer eigenen Texte hervor. Sie enthalt 27 teils langere Essays, teils kommentierende kurzere Beitrage zu Ernst Bloch, Georg Lukacs, Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Leo Lowenthal, Herbert Marcuse, Erich Auerbach, Gershom Scholem, Hannah Arendt, Hans Mayer und Peter Szondi. Die Autorinnen und Autoren aus Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaft betonen nicht nur die individuellen Unterschiede der genannten judischen Wissenschaftler, Gelehrten und Intellektuellen oder die inhaltliche Distanz und Differenz zwischen einzelnen ihrer Werke, sondern sie richten ihr Augenmerk auch auf die ihnen gemeinsamen Methoden und Verfahren sowie auf jenen Aspekt ihres Selbstverstandnisses, der durch eine universale Ausrichtung auf Text und Schrift charakterisiert werden kann. So werden Konturen einer Erkenntnisgeschichte der Kritischen Theorie erkennbar, ihre Perspektive auf die Form des Denkens, auf Text und Kanon, auf Schrift und Wort. Dabei wird hier nicht die Schulenbildung der Kritischen Theorie zum Thema, sondern es werden gerade auch ihre Vorganger und Nachfolger, ihre Kritiker und die nur zeitweise oder lediglich am Rande beteiligten Denker berucksichtigt. Im Zentrum des Bandes steht eine Methode des modernen literarischen Denkens, die mit dem Begriff Textgelehrsamkeit umrissen wird und die von den Denker-Personlichkeiten, den Textgelehrten, und deren Lekturekanon, Schreibstil und Argumentationsfiguren nicht ablosbar ist.